Die Kosten hängen von Verfahrensstadium, Aktenumfang, rechtlicher und technischer Komplexität sowie der Zahl möglicher Termine ab. Eine seriöse Vergütung wird schriftlich und vor wesentlichen Schritten erläutert.
Welche Modelle üblich sind
Neben gesetzlichen Gebühren kommen Vergütungsvereinbarungen in Betracht. Welches Modell passend ist, hängt davon ab, ob eine erste Beratung, die Verteidigung im Ermittlungsverfahren oder eine umfangreiche Hauptverhandlung beauftragt wird.
Welche Faktoren den Aufwand bestimmen
Digitale Datenträger, lange Kommunikationsverläufe, mehrere Beschuldigte, Sachverständigengutachten oder viele Verhandlungstage erhöhen den Arbeitsaufwand. Diese Faktoren sollten vorab so konkret wie möglich benannt werden.
- Leistungsumfang der Erstprüfung
- Abrechnung von Reisen und Gerichtsterminen
- Kosten externer Sachverständiger
- Mögliche Rechtsschutz- oder Erstattungsfragen
Was ein transparentes Angebot enthält
Mandanten sollten erkennen können, welche Verfahrensphase abgedeckt ist, wann weitere Gebühren entstehen und wie Vorschüsse behandelt werden. Unklare Erfolgsgarantien sind kein Ersatz für eine nachvollziehbare Leistungsbeschreibung.